Projekt EVA

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Ernstnehmende Verkehrssicherheitsarbeit - EVA

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Die Gruppe der 18- bis 24-jährigen Fahranfänger, die über wenig Fahrpraxis verfügt, aber zum Teil zu risikobereit ist, ist die Zielgruppe für dieses Projekt. Deren Anteil an der Gesamtbevölkerung Bayerns liegt bei etwa acht Prozent, ist  aber mit 22 Prozent an Unfällen mit schweren Personenschäden überproportional vertreten.

Das Programm EVA ermöglicht es die jungen Fahrer an den Berufsschulen über einen personalkommunikativen Ansatz ohne erhobenen Zeigefinger über ihre Verhaltensweisen im Straßenverkehr in ein selbstkritisches Gespräch zu bringen.

Nicht fahrerisches Können, sondern die persönliche Einstellung zur Teilnahme am Straßenverkehr und Verantwortung für sich und andere stehen dabei im Vordergrund Die jungen Menschen sollen risikobehaftetes Verhalten erkennen und verkehrssicheres Verhaltensmöglichkeiten selbst entdecken. Ausgebildete Moderatoren helfen ihnen dabei.

Gruppengespräche über Verhalten im Straßenverkehr, eine Praxisfahrt mit Mitschülern als Beobachter und einem Fahrlehrer als Beifahrer sind zwei wichtige Bestandteile des Programms. In einer gemeinsamen Schlussdiskussion werden dann als dritter Baustein nochmals Strategien zur Risikominimierung diskutiert.

Die Halbtagesveranstaltung führen im Rahmen des bisherigen Pilotprojekts ausgebildete Moderatoren und Fahrlehrer klassenweise durch.

Das Seminar Bayern an der Akademie für Lehrerfortbildung- und Personalführung schulte von 2003-2008 über Berufsschulreferendare/-innen und Polizeibeamte in EVA-Moderatorenkursen aus.

Die Kommunale Unfallversicherung Bayern/ KUVB (im Rahmen der Maßnahme „Risiko raus“) und die Landesverkehrswacht/ LVW Bayern unterstützen 2010/2011 das Programm EVA (Ernstnehmende Verkehrssicherheitsarbeit) an den Beruflichen Schulen in Bayern.

Bei der LVW Bayern erhält dann die Schule die Adressen der Moderatoren und kann dort auch die Gelder für die Fahrlehrerkosten beantragen.

Weiterführende Informationen bietet die Internetseite der LVW Bayern.

 

Projekt EVA

Mehr Sicherheit für Bayerns Fahranfänger - Pressemitteilung

16 weitere Schulen engagieren sich für Verkehrssicherheit auf Bayerns Straßen

 

  Moderatoren aus Ihrem Regierungsbezirk

Bitte suchen Sie auch in den Nachbarbezirken, da eine Anfahrt von dort aus manchmal günstiger ist.

Die Reisekosten verrechnen die Regierungen gem. KMS auch über den Bezirk hinaus.

http://www.alp.dillingen.de/service/referenten/sicherheit/index.html

KMS Reisekosten

 

  zusätzliche Informationen und Materialien
 

 

Für Fahrlehrer, Beauftragte an den Schulen und Moderatoren:

Checkliste für Fahrlehrer

Checkliste zur Programmkoordination (für Beauftragte an den Schulen)

Checkliste für Moderatoren